Wahlkampf 2009

Mein Slogan für den Wahlkampf:

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"Wenn ich melke schäumt die Milch"


 

Sylvia Lehmann, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Brandenburger Landtag und bekannte Sozialpolitikerin aus unserem Landkreis, bewirbt sich am 27. September 2009 wieder um ein Mandat im Potsdamer Parlament. Zu ihrem Wahlkreis im Süden des Landkreises gehören die Ämter Golßener Land, Lieberose/  Oberspreewald, Schenkenländchen und Unterspreewald, die Gemeinden Heideblick, Heidesee und Märkische Heide sowie die Städte Lübben und Luckau. Sie blicken nun auf fünf Jahre Landespolitik zurück. Wie ist ihre Bilanz? Sylvia Lehmann: Der Wechsel von der Kommunalpolitik in Dahme-Spreewald in die Landespolitik war nicht einfach. Spielregeln und Umgangsformen sind auf dieser Ebene der Politik anders. Ich habe jeden Tag gelernt und mittlerweile macht es mir auch Spaß. Aber die Arbeit im Wahlkreis möchte ich nicht missen. Wenn ich hier in meinen Bürgersprechstunden oder bei Vereinen oder Projekten zum Gespräch bin, ist man schnell wieder mit den Füssen auf dem Boden. Welche Themen habe ihre Parlamentsarbeit geprägt? Als Sozialpolitikerin waren meine Arbeitsfelder in den letzten fünf Jahren breit gefächert. Das neue Heimgesetz hat mich ebenso beschäftigt wie die Folgen der Pflegereform. Gerade da war es mir wichtig aktiv mitzuwirken, treffen doch die Folgen der Reform immer mehr Menschen und prägen ihre Lebenssituation. Ein weiterer Schwerpunkt war die Umsetzung der Reformen des Arbeitsmarktes, mit denen Langzeitarbeitslosen noch effektiver der Weg zurück in die Erwerbstätigkeit ermöglicht werden sollen. Mein besonderes Augenmerk lag dabei auf den Chancen für die Frauen. Und in ihrem Wahlkreis? Eigentlich ist es ungerecht, von den vielen Projekten einige hervorzuheben. Ein Dauerbrenner war und bleibt der Erhalt von Jugendclubs im ländlichen Raum ebenso wie die Unterstützung sozialer Beratungs- und Hilfsangebote. Aber auch die Hilfe für unser regionales Tierheim in Langengrassau lag mir am Herzen. Und in Lieberose konnte ich für das Projekt „FiZ“ Mittel für einen Kahn vermitteln. Das sind Erfolge der oft mühsamen Arbeit, die man sehen kann. Daran möchte ich in den nächsten fünf Jahren anknüpfen. 
 
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