Nachrichten
öffentliche Diskussionsrunde in Lübben
Dienstag, 21. Februar 2012

Liebe Freundinnen und Freunde,


die Ortsvereine Lübben und Märkische Heide veranstalten gemeinsam ein öffentliches Diskussionsforum mit dem Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Ralf Holzschuher, zu "Brandenburg 2030".


Hierzu darf ich Euch recht herzlich einladen.


Die Veranstaltung findet


am Donnerstag, dem 1. März 2012,

um 18.00 Uhr

Stephanshof, Lehnigksberger Weg 1


Alle Interessierten sind am 1. März herzlich willkommen.

Ihre

Sylvia Lehmann

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Pressemitteilung
Dienstag, 21. Februar 2012

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Weiter Sorgen um Feuerwehrnachwuchs

Lübben/Luckau Fachausschüsse machen den Kreisfeuerwehrverband Dahme-Spreewald transparenter. „Die einzelnen Berichte haben das Innenleben des Verbands deutlich gemacht“, sagte Sylvia Lehmann (SPD).

20.02.2012

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Der Kreisfeuerwehrverband Dahme- Spreewald tagte am Samstag in Groß Köris. Foto: Andreas Staindl/asd1

Foto: Andreas Staindl/asd1

„Vieles wusste ich bisher nicht, schon gar nicht, wie stark unser Landkreis im Feuerwehrsport ist.“ Die Landespolitikerin war während der Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbands am Samstag in Groß Köris nicht der einzige Gast, den die Vielfalt der Verbandsaufgaben überraschte. Landrat Stephan Loge (SPD) fühlte sich „gut informiert“.

Das Gros der Fachausschüsse war erst im vergangenen Jahr gebildet worden und zog jetzt erstmals Bilanz. „Wir müssen noch einheitlicher ausbilden, die Ausbilder von organisatorischen Aufgaben entbinden“, sagte der zuständige Fachbereichsleiter Reiner Graßhoff (Mittenwalde). „Technik-Chef“ Andreas Lehmann (Bestensee) will die technische Beratung der Wehren forcieren. Daniel Brost (Altgolßen) sorgt dafür, dass die Öffentlichkeit von der Arbeit des Verbands informiert wird. Werner Lehmann (Lübben) bat, Feuerwehrgeschichte zu bewahren. Mathias Liebe (Luckau) möchte die Brandschutzerziehung weiter optimieren.

Beatrice Jüngling (Luckau) kümmert sich um die Frauen in der Feuerwehr – ist derzeit allerdings noch Einzelkämpferin. „Vielleicht liegt es ja daran, dass wir Frauen gut in den einzelnen Wehren integriert sind.“ Ihr Hinweis, dass es Wehren gebe, die keine weiblichen Mitglieder aufnehmen, veranlasste Sylvia Lehmann, den betreffenden Wehren „eine Rüge“ zu erteilen. „Solch ein Verhalten gehört ins Archiv.“

Andreas Hilpert (Walddrehna) sorgte für Staunen bei den Gästen und Beifall bei den Mitgliedern. Der Leiter des Fachausschusses Wettbewerbe – einem der ältesten des Verbands – berichtete von zahlreichen Erfolgen im Feuerwehrsport auf Kreis-, Landes- und Bundesebene. Und davon, dass die „hohe Kompetenz unserer Schiedsrichter auch in anderen Bundesländern gefragt ist“.

4218 Kameraden engagieren sich derzeit in den 163 Wehren des Landkreises, wie der Verbandsvorsitzende Dieter Heinze erklärte. 17 Wehren seien nicht Mitglied im Kreisfeuerwehrverband. Vor Jahresfrist hätten die Wehren noch 200 Mitglieder mehr gezählt. Altlandrat Martin Wille (SPD) sorgte sich deshalb um die personelle Ausstattung der Feuerwehr: „Wir verlieren in den nächsten zehn Jahren 20 Prozent unserer Kameraden. Jetzt müssen Ideen sprudeln, wie wir neue Leute für die Feuerwehr gewinnen.“

Dieter Heinze zufolge sollen künftig noch mehr Frauen, aber auch Ruheständler, Arbeitslose und Mitarbeiter beispielsweise aus dem öffentlichen Dienst angesprochen werden. Eine personell starke Feuerwehr mit gut ausgebildeten Kameraden wird künftig noch wichtiger, wie Ronald Judis sagte. Der Kreisbrandmeister verwies dabei auf die Eröffnung des Flughafens in Schönefeld im Juni dieses Jahres. Doch auch unabhängig vom Flugplatz nehmen die Schwere und Häufigkeit der Einsätze zu, wie Stephan Loge sagte. „Wir brauchen deshalb eine starke Solidarität zwischen den Wehren im Norden und Süden unseres Landkreises.“

Andreas Staindl/asd1

 

 

Schulreform sorgt für Streit in Lübben

Lübben Es war ein intensiver Abend mit klaren Worten. Bündnis 90/Die Grünen hatte zu einer Diskussion über Inklusion in der Schule eingeladen – und traf auf zahlreiche fachliche Bedenken der fundierten Art.

09.02.2012

Gegen Inklusion als solche hatte in dem voll besetzten Raum der evangelischen Grundschule wohl keiner etwas. Schulleiter – darunter Anke Pommerening von der 2. Grundschule und Ulrich Haase vom Gymnasium – waren ebenso gekommen wie Lehrer und Erzieherinnen, Fachleute des Landkreises und Elternsprecher. Doch bei der Frage, wie Inklusion – das Einschließen von Menschen mit Behinderung aller Art in die allgemeine Lebenswelt auf allen Ebenen, besonders in der Schule – umgesetzt werden soll, gingen die Meinungen weit auseinander. Schon bei der mehr als einstündigen Vorstellung des Gutachtens, das die Grünen bei Professor Ulf Preuss-Lausitz in Auftrag gegeben hatten, machte Gemurmel aus den hinteren Reihen den Unmut deutlich. „Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast“, so eine Zuhörerin.

Preuss-Lausitz hob vor allem auf drei Punkte ab: Auf die UN-Konvention, die ein Recht auf inklusive Bildung festlegt und einklagbar gemacht hat. Auf Untersuchungen, denen zufolge schwächere Schüler in Klassen mit Leistungsunterschieden mehr lernen – und stärkere Schüler ebenso. Letztere erhielten zudem mehr soziale Kompetenz. Und auf die Problematik, dass Förderschüler – so seine Erkenntnisse – zu 80 bis 90 Prozent ohne Schulabschluss abgehen.



Marie Luise von Halem (Die Grünen), die zur Veranstaltung eingeladen hatte und moderierte, kritisierte offen die Landesregierung. Sie sei zu langsam in der Umsetzung. „Mir geht das gelegentlich eher viel zu schnell“, reagierte die angesprochene SPD-Landtagsabgeordnete Sylvia Lehmann schlagfertig. Sie sei dankbar dafür, dass es nach Konferenzen im Landkreis Dahme-Spreewald gelungen sei, „in der Fraktion etwas Druck aus dem Kessel zu nehmen. Uns ist wichtig, dass wir mit Fachleuten ins Gespräch kommen und ihre unterschiedlichen Sichtweisen in politische Entscheidungen einbeziehen dürfen. Dafür brauchen wir Zeit.“

Sie wehrte sich entschieden dagegen, „dass die Förderschulen so schlecht dargestellt werden“, sagte sie in Richtung Preuss-Lausitz und erhielt Applaus. „Das nervt mich.“ Die Angebote der Förderschulen seien mit Kooperationsverträgen, Praktika und Außenarbeitsplätzen bereichert.

„Die Kinder leben nicht auf einer Insel“, bestätigte Viola Sklomeit gegenüber der RUNDSCHAU. Das Problem der wenigen Abschlüsse ist vielschichtig, ergänzt die Leiterin der Lübbener Förderschule Am Neuhaus, in die nach Minister-Plänen in gut drei Jahren nicht mehr eingeschult werden soll. Die Eltern müssen einen Antrag stellen, wenn ihr Kind die einfache Berufsbildungsreife ablegen möchte. Carsten Saß (CDU) vom Dahme-Spreewald-Kreis forderte, dies umzukehren, so dass die Kinder automatisch einen Abschluss machen und nur dann nicht, wenn die Eltern es beantragen.

Die Auslegung der UN-Konvention zweifelte Werner Weiss, Schulrat a.D., an. „Sie verlangt nicht, dass Förderschulen abgeschafft werden sollen. Das steht an keiner Stelle! Wer uns das einzureden versucht, muss entweder nachlesen oder wahrhaftiger sein.“ Andere Bundesländer würden „nicht im Traum“ daran denken. Zudem sollten Eltern weiter die Möglichkeit haben, „aus den bestehenden Angeboten für ihr Kind das beste auszuwählen“.

Weiss empfahl ebenso wie Saß und Dr. Wolfram Kinze, ehemaliger Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Lübben, „ein deutlich vorsichtigeres und am Einzelfall orientiertes Vorgehen“. Allen dreien war das Gutachten „zu wenig an der Realität gemessen“, so Weiss. Kinze warnte zudem eindringlich davor, auf Diagnostik zu verzichten. Auch Viola Sklomeit sieht es als große Herausforderung an, Grundschulkinder in einer Leistungsbreite von den ganz Klugen bis hin zu den Lernschwachen an der Grenze zur geistigen Behinderung gleichzeitig zu unterrichten – verhaltensauffällige Kinder inklusive. „Ich befürchte, dass Behinderte in politische Zwänge geraten und ihre Bedürfnisse dabei außer Acht gelassen werden.“

Ingvil Schirling

 

 

 
Grundsteinlegung 09.02.212
Donnerstag, 9. Februar 2012

Grundstein für weiteren Neubau wird gelegt

 

Mit dem neuen Haus 3 entsteht eine der modernsten allgemeinpsychiatrischen Abteilungen im Südosten Brandenburgs. Der Gebäudekomplex, dessen Fertigstellung bis zum Oktober 2012 geplant ist, bietet auf zwei Ebenen Platz für zwei Stationen mit jeweils 22 Betten. Dort einziehen werden die Psychosestation und die Station für Persönlichkeitsstörungen.

Neben dem klinischen Bereich entsteht außerdem eine Technikeinheit für die Zentrale Sicherheitsstromversorgung der Klinik. Das Fachklinikum investiert 3,8 Millionen Euro aus Eigenmitteln in das Gebäude.

 

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Wochenende in Lübben
Dienstag, 6. Dezember 2011
Am Sonntag, den 11.12.2011 treffen Sie Frau Lehmann am Lübbener Bahnhof ab 11.30 Uhr zur Inbetriebnahme der Bahnstrecke.
 
Pressemitteilung
Dienstag, 6. Dezember 2011

Sylvia Lehmann: „Rot-Rot stellt mehr Geld für Kommunen bereit“

 

Gute Entwicklung im Land entlastet kommunale Haushalte

 

Der Landkreis Dahme-Spreewald kann im nächsten Jahr mit mehr Geld aus dem brandenburgischen Landeshaushalt rechnen. Dies geht aus einer aktuellen Berechnung des Brandenburger Finanzministeriums für die sogenannten „Schlüsselzuweisungen“ im Jahr 2012 hervor. Gegenüber dem Vorjahr steigen diese Schlüsselzuweisungen an den Landkreis um 1.021.255 Euro, das sind 9,73 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt erhält Dahme-Spreewald im kommenden Jahr 11.518.236 Euro aus der Landeskasse. Es kann sogar sein, dass sich auch diese Summe noch erhöht. Nach der aktuellen Steuerschätzung können alle Brandenburgischen Städte und Gemeinden gegenüber den Berechnungen noch mit einem weiteren Aufwuchs der Mittel rechnen.

 

Auch die Gemeinden im Landkreis Dahme-Spreewald erhalten deutlich mehr Geld. Insgesamt 4,6 Millionen Euro mehr als im Vorjahr fließen gemäß der aktuellen Berechnung in die Haushalte der Gemeinden im Landkreis.

 

Die Landtagsabgeordnete Sylvia Lehmann begrüßte die Entwicklung: „Ich freue mich, dass wir aufgrund der guten Entwicklung im Land Brandenburg unsere Kommunen auch 2012 weiter entlasten können. Wir lassen die kommunalen Haushalte vollumfänglich an der guten Einnahmeentwicklung im Landeshaushalt teilhaben. Wir unterscheiden uns damit von anderen Bundesländer, bei denen die Sanierung des Landeshaushaltes nicht ohne Kürzungen bei den Kommunen vorgenommen wurde.“

 

Zugleich forderte Lehmann die Bundesregierung auf, sich endlich zu ihrer Verantwortung für die Kommunen zu bekennen. Sie sagte: „Während sich das Land Brandenburg zu seinen Kommunen bekennt, will die schwarz-gelbe Bundesregierung die Finanzkraft von Ländern und Kommunen durch schuldenfinanzierte Steuersenkungen weiter schwächen. Darüber hinaus wird bei für die Städte und Gemeinden wichtigen Förderprogrammen wie z. B. die Städtebauförderung der Rotstift angesetzt. Statt Steuersenkungen für ein paar Wenige, brauchen wir viel dringender finanzkräftige Städte und Gemeinden, die kraftvoll ihre Schulen, Kindergärten und Sportstätten unterhalten können. Das stärkt das gesellschaftliche Leben und die Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger vor Ort.“

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Ministerpräsident in Lübben
Montag, 5. Dezember 2011

Ministerpräsident Platzeck besuchte die Spreewaldklinik am Donnerstag in Lübben. An der Spreewaldklinik enthüllte er das Baustellenschild für die künftige Krankenhausapotheke.

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